Ich gebe es gerne zu: Die Tatsache, dass die Jungs und Mädels von MyMüsli aus dem Grossen Kanton stammen, wirkt ein wenig abschreckend. Schliesslich gehört das Bircher-Benner-Ding mindestens ebenso zu unserer nationalen Identität wie Käse und Kühe. Aber als Haferflocken-mit-Früchten-und-einem-Teil-Joghurt-sowie-einem-Schluck-Saft-Fan wird man vor den Gestellen der Grossverteiler kaum noch fündig. Cornflakes, anderes Knusperzeugs, Zucker ohne Ende und diverse euphemistisch benamselte Zusatzstoffe vergällen einem das Vergnügen.
Da kommt mir die Geschäftsidee einiger Passauer Studenten sehr gelegen: Aus Dutzenden von Zutaten mischt sich der internette Geniesser sein Lieblingsmüesli zusammen und lässt es sich ganz bequem nach Hause liefern.
Der Knüller: Alle Mischungen lassen sich unter einem persönlichen Namen speichern und bei Bedarf einfach nachbestellen oder abändern. Der persönliche Mix fürs schlanke Leben kann auf sozialen Netzen einer breiten Öffentlichkeit präsentiert werden – Tags und Banners sei Dank.
Fazit: Nicht das günstigste Müesli, aber das Beste – ausser du hast dich verwählt!
















